Dritter Salon des Europa Forum Wachau: Marke Niederösterreich wird in Europa weiter gestärkt

Eichtinger und Bohuslav: NÖ bezahlt einen Euro ins EU-Budget, erhält das dreifache an Förderungen zurück

Der bereits dritte Salon des neuen Formats Europa-Forum Wachau diesmal zum Thema „Branding: Die Macht der Marke“ fand gestern großen Anklang. Mehr als 200 Gäste folgten der Einladung von EU-Landesrat und EFW-Präsidenten Martin Eichtinger und kamen ins Casino Baden bei Wien. Über erfolgreiches Branding und wie die EU zukünftig noch stärker als Marke wahrgenommen werden kann diskutierten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Bettina Glatz-Kremsner (Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien GmbH), Gertraud Schrattenecker (Donau-Universität Krems), Petra Stolba (Österreich Werbung) und Gerhard Schilling (Almdudler).

„Tue Gutes und sprich darüber“

„Als glühender Europäer ist es mir ein Herzensanliegen, dass Europa noch stärker als Marke wahrgenommen wird. Der Herzschlag Europas soll aber weiterhin in den Regionen pulsieren und spürbar sein. Wir wollen von den Besten lernen, deswegen ist uns der Austausch mit erfolgreichen Marken besonders wichtig. Wir müssen weg von einem Negativ-Denken in Europa und Hin zu einem stärkeren blau-gelben Bewusstsein. Die EU leistet enorm viel für unser tägliches Leben. Niederösterreich bezahlt einen Euro ins EU-Budget, erhält aber das dreifache an Förderungen mit rund 500 Millionen Euro jährlich zurück. Gemäß dem Motto ‚Tue Gutes und sprich darüber‘ müssen wir die Kommunikation zu den umfangreichen EU-Projekten noch mehr verstärken, um das Vertrauen in Europa noch weiter zu erhöhen“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger.

Niederösterreich hat sich als Marke bestens etabliert

„Niederösterreich ist es in den letzten Jahren gelungen, zu einer selbstbewussten Region zu wachsen, die nach innen Vertrauen und Verbundenheit schafft und europaweit als Marke großen Wiedererkennungswert hat. Ein gutes Branding wirkt sich somit positiv auf die wirtschaftliche, touristische und gesellschaftliche Entwicklung einer Region aus“, so Martin Eichtinger und Landesrätin Petra Bohuslav.

Das Europa Forum Wachau mit den Salons wurde für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet, um den Dialog intensiver zu fördern. „Das Europa-Forum Wachau ist nun breiter, jünger und digitaler. Die Einbindung von Gemeinden und Bürgerinnen und Bürgern ist mir ein großes Anliegen, um Europa gemeinsam für die Zukunft gestalten zu können“, so Eichtinger.

Innovatives Handy-Voting als Umfragetool eingebaut

Der Salon in Baden ist einer von insgesamt sechs Salons im Vorfeld des Hauptevents Europa Forum Wachau, in denen es darum geht, die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen europapolitischen Entwicklungen einzuholen. So werden mittels Handy-Voting Entscheidungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu aktuellen Themen abgefragt, von der Donau-Universität Krems wissenschaftlich aufbereitet und direkt in das Europa Forum Wachau von 13.-15. Juni 2019 miteinfließen.

Der nächste Salon Europa Forum Wachau findet zum Thema: „New Work“ am 7. Mai 2019 in Krems statt.

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